Die Fallzahl-Methode

Die Fallzahl-Methode ist standardisiert und sollte immer auf die gleiche Art und Weise durchgeführt werden. Die Arbeitsschritte sind nachfolgend beschrieben und am Ende der Seite auch in Bildern dargestellt. Klicken Sie das Bild an, um es zu vergrößern.

1. Probenvorbereitung
300 g Getreide werden in der Labormühle LM 3100 oder LM 120 mit einem 0,8 mm-Sieb vermahlen. Die große Probenmenge vermeidet Probenfehler. Bei Mehl ist eine repräsentative Probe zu entnehmen.

2. Einwaage
7,0 ±0,05 g Schrot oder Mehl werden eingewogen und in die Viskometerröhrchen gegeben. Zur exakten Einwaage wird der tatsächliche Feuchtigkeitsgehalt der Probe bestimmt.

3. Wasserzugabe
25 ±0,2 ml destilliertes Wasser werden mit einem Dispenser abgemessen und der Probe zugefügt.

4. Schütteln
Probe und Wasser werden kräftig in dem Viskometerröhrchen geschüttelt, um eine homogene Suspension zu erhalten.

5. Rühren
Das Viskosimeterröhrchen mit Umrührer und Suspension wird in das kochende Wasserbad eingesetzt und das Gerät gestartet. Nach 5 Sekunden Vorlaufzeit beginnt der Rührvorgang automatisch.

6. Messen
Der Umrührer wird automatisch nach 60 (5 + 55) Sekunden in der oberen Position freigegeben und fällt dann durch die Suspension durch sein Eigengewicht nach unten.

7. Die Fallzahl
Das Gerät registriert die Gesamtzeit in Sekunden von dem Zeitpunkt, an dem der Rührer fällt, bis zu der Zeit, die der Viskometerstab benötigt, um eine festgelegte Strecke zu durchdringen. Dies ist dann die Fallzahl.