Kundenbericht

Corn Plus in Winnebago war die erste (1994 gebaute) Ethanolanlage im US-Staat Minnesota, die in Betrieb genommen wurde. Das Unternehmen ist in der Branche weithin für seinen innovativen Ansatz und dafür bekannt, dass es oft als Erstes technologische Neuerungen einsetzt, um vorwärts zu kommen.
 Mit einer Produktion von 190 Millionen Litern (45 Millionen Gallonen) Ethanol pro Jahr wird es als mittelgroßes, aber sehr effizientes Unternehmen angesehen. Wie bei den meisten amerikanischen Ethanolanlagen wird der Rohstoff Mais verwendet.

Kevin Maslakow, der Laborleiter bei Corn Plus, erfuhr im April 2006 erstmals vom DA 7200 und fand dessen Möglichkeiten sehr interessant. Er beschloss, das Gerät in seiner Anlage zu evaluieren, um damit die Möglichkeiten zur Prozessüberwachung zu verbessern. Nach einer Evaluierungszeit von mehreren Monaten investierte Corn Plus in das DA7200 NIR-Analysesystem und erweitert bis heute seine Möglichkeiten. Es wird von Labor- und Produktionsmitarbeitern ausgiebig genutzt. Externe Zulieferer benutzen das Gerät sogar, um festzustellen, ob ihre Produkte dabei helfen können, den Herstellungsprozess bei Corn Plus effizienter zu machen.

Durch die flexible Probenhandhabung beim DA 7200 kann Corn Plus den Prozess auf vielen Stufen überwachen: vom angelieferten ganzen Mais über Maische, Fermentationsbrühen und Nassschlempe bis hin zur Trockenschlempe. Die überwachten Primärprodukte sind Maischefeststoffe in den Misch- und Verzuckerungsbehältern, Sirupfeststoffe für den Wirbelschichtreaktor, die Feuchtigkeit der Trockenschlempe für den Trocknerbetrieb und das Liefergewicht und Feststoffe in Schlempe und Dünnschlempe zur Überwachung der Zentrifuge. Das DA 7200 wird zur Verbesserung der HPLC-Möglichkeiten und schnellere Ergebnisse bei den Fermentierungsbrühen für Zuckerspektrum und Ethanolgehalt eingesetzt. In der Entwicklung sind Kalibrierungen für den Alkoholgehalt am Boden der Maischekolonnen und den Stärke- und Alkoholgehalt in vermahlenem Mais.

„In einem Wort: Konstanz“, sagt Kevin. „Wir konnten mehrere Bereiche unserer Anlage einwählen. Dadurch wird unser Mischbehälter sehr konstant gehalten, wodurch die anderen Zutaten gleichmäßig und ohne Verschwendung hinzugefügt werden können. So erreichen wir gleichbleibende Gärung und gleichbleibende Maische zur Destillation. Es geht weniger Zeit mit der Einstellung und Arbeit mit den Trocknern verloren. Unser Dampf stammt aus der Verbrennung von Sirup, daher muss das DA7200 die Qualität und Konsistenz der Feststoffe im Sirup gewährleisten. Früher brauchte die Analyse mancher Proben in einem Feuchtigkeitsmesser fünfzehn Minuten oder mehr, und meistens wurde der Vorgang von einem Mitarbeiter überwacht. Das war so, als ob man einem Topf beim Kochen zusah. Bei der Vorbereitung der Proben wurde ständig diskutiert, wie diese am besten zu erfolgen hatte. Jeder hatte seine eigene Technik dabei, deshalb waren Bedienfehler vorprogrammiert. Mit dem DA7200 geht es gar nicht anders, als dass alle die Proben auf die gleiche Weise vorbereiten. Die Wiederholgenauigkeit bei diesem Gerät ist hervorragend, was uns mehr Erkenntnisse über unseren Prozess vermittelt.“

Kevin Maslakow glaubt, dass sich die Investitionskosten für das Gerät innerhalb der ersten neun Monate nach der Aufstellung vollständig amortisiert haben. „Allein die Zeit, die ein Mitarbeiter bei der Analyse von Proben spart und für andere Tätigkeiten zur Verfügung steht, ist enorm“, bemerkt Kevin. Umgehend vorliegende Analyseergebnisse nach Veränderungen des Verarbeitungsprozesses sind eine hervorragende Rückmeldung und ein wichtiger Grund für konstantere Qualität und höheren Ethanolertrag. „Seit wir die Ausrüstung haben, steht uns Perten mit technischer, Service- und Anwendungsunterstützung stets zeitnah zur Seite“, fügt Kevin hinzu.